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Notfälle

Jeder Hundeführer, der mit seinem Vierbeiner in der Praxis im harten Einsatz steht, wird füher oder später mit der einen oder anderen Notfallsituation konfrontiert werden. Verfügt man über Sach­kenntnisse in punkto „Erste Hilfe bei Hunden“ ist man beim Eintreffen einer solchen Situation unum­stritten im Vor­teil. Jeder Notfall erfordert klares Denken und zielgerichtetes Handeln.

Bei Notfällen lautet die wichtigste Regel: Ruhe bewahren, umsichtig und rasch handeln und dem ver­letzten Tier Sicherheit vermitteln.

In einer solchen Situation ist es enorm wichtig, die Telefonnummern der gut erreichbaren Tierärzte der Region oder des Tierspitals im Handy gespeichert zu haben. Durch einen kurzen Anruf in die Praxis können bereits vor dem Eintreffen wichtige Vorbereitungen durch das Tierarztteam getroffen werden. Jeder Hundeführer sollte über einen Tierarzt verfügen, der während 24 Stunden für Notfälle erreichbar ist. Dieser Tierarzt ist auch beim Zusammenstellen einer Notfallapotheke sicherlich gerne behilflich.

Bei einem Notfall sollte die Kommunikation mit dem Tierarzt eine Begleitpersonen über­nehmen, damit sich der Hundeführer voll auf den verletzten Hund konzentrieren kann. Während der Hundeführer die Verletzungen und die Vitalfunktionen seines Hundes überprüft sollte die Begleitpersonen den raschen Transport in die tierärztliche Station organisieren.

Falls der verletzte Hund auf Zuruf reagiert, sollte man einkalkulieren, dass auch das gutmütigste Tier in einer solchen Stresssituation unverhofft um sich beissen kann.