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Schweisshundeprüfung / Vorprüfung 1'000 Meter

Die Schweisshundeprüfung / Vorprüfung 1'000 Meter ist eine Kombination aus Leistungsprüfung und Anlageprüfung. Sie dient der Feststellung:

  1. der Brauchbarkeit für den Jagdbetrieb,
  2. der natürlichen Anlagen des Junghundes hinsichtlich seiner Eignung und künftigen Verwendung im Jagdbetrieb und in der Zucht,
  3. des Erbwertes der Eltern.

Die Richter haben besonderes Augenmerk auf die Anlagen und Eigenschaften zu legen, die den zuverlässigen Schweisshund auszeichnen, nämlich sehr feine Nase, gepaart mit ausgeprägtem Finderwillen und grösster Fährtensicherheit, ferner die Wesensfestigkeit, die sich in Unerschrockenheit, Ruhe, Konzentration und großer Ausdauer bei der Arbeit zeigt. Es ist erste Aufgabe der Richter, die Hunde zu erkennen, die auf Grund ihrer Anlagen und Leistungen für die Zucht besonders wertvoll sind. Die Schweisshundeprüfung / Vorprüfung 1'000 Meter ist in verschiedene Prüfungsteile bzw. Fachgruppen gegliedert:

Prüfungsteile

• Wesensprüfung

• Eignungsprüfung / Leistungsprüfung

• Jagdeignungsprüfung

• Zuchteignungsprüfung

• Anlageprüfung



Prüfungsfächer

• Riemenarbeit auf künstlicher Wundfährte

  • Fährtenarbeit / Fährtenwille
  • Gebrauch der Nase
  • Fähigkeit der Eigenkorrektur

• Vorsuche / Verweisen

• Führung des Schweisshundes

  • Riemenführigkeit / Gehorsam
  • Ablegen / Schussruhe
  • Sozialverhalten (gegenüber Menschen, Hunden etc.)
  • Zusammenarbeit des Hundeführers mit seinem Hund.

• Wesensprüfung

Das Regelement zur Vorprüfung ist unter Downloads abrufbar.